Geänderter Eingang in unsere Gemeinderäume!

Ab Oktober kann leider der Eingang in unsere Gemeinderäume nicht mehr über den Nordring erfolgen. Bitte nutzen Sie unseren Eingang in der Daniel-Müller-Straße, in der Höhe der Hausnummer 21.

Herzlich willkommen

… auf unserer Webseite!

Wir sind eine kleine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, zu der sich Menschen aus Griesheim und einem Umkreis von ca. 20 Kilometern halten. Das Zentrum unserer Aktivitäten ist der Gottesdienst, der sonntags um 10:30 Uhr stattfindet. Parallel dazu findet der Kindergottesdienst statt, außerdem gibt es eine Spielmöglichkeit für Kleinkinder. Weiterlesen

Family Circus Band mit “Songs of Exile” im Kirchenkonzert am 12. Juni 2016!

The-Family-Circus-BandDie in Los Angeles lebende Bet Williams hat zuletzt 2013 mit ihrem Epiphany Project in Griesheim ein begeisterndes Konzerte gegeben. Zusammen mit ihrem Mann John Hodian und ihrem Sohn Jack Hodian kehrt sie als Family Circus Band nach Griesheim zurück. Neben Auszügen aus John Hodians „Songs of Exile“ wird auch eine Interpretation der Seligpreisungen zu hören sein. In Griesheim haben nach dem zweiten Weltkrieg viele Flüchtlinge eine neue Heimat gefunden. Jetzt sind wieder Flüchtlinge in Griesheim, im Exil. Als kleine Kirchengemeinde wollen wir zusammen mit den Musikern einen Tag der Begegnung feiern.

Ablauf am Sonntag, 12. Juni 2016

  • 10:30 Uhr Gottesdienst mit The Family Circus Band
  • Mittagessen – internationale Küche
  • 14:00 Uhr Konzert

Bet Williams weiß und wagt, ihre Stimme auf die ungewöhnlichsten Weisen einzusetzen. Sie singt und haucht, jauchzt, wispert und ruft mit ihrer 4-Oktaven-Stimme.
John Hodian spielt am Klavier bewegende Melodien und verschachtelte Rhythmen, in denen seine armenische Seele aufschimmert, aber ebenso seine klassische Kompositionsausbildung und eine unbändige Improvisationsbegeisterung.
Der 12-jährige Schlagzeuger und Perkussionist Jack Hodian hat ein Rhythmusgefühl, das unter erwachsenen Schlagzeugern seinesgleichen sucht.

The-Family-Circus-Band2Fotos © 2015 Epiphany Records

 

Ein bunter Bogen im Regen

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

colorful drawing: a beautiful rainbow

vor einigen Tagen hatte ich nach langer Zeit einmal wieder das Vergnügen, einen großen Regenbogen in seinen vielen Farbschattierungen zu entdecken. Als Christin erinnert er mich an die alttestamentliche Geschichte der Arche Noah: Entgegen dem äußeren Anschein und den äußeren Bedingungen baut Noah auf Gottes Wort hin eine riesige Arche auf trockenes Land. Am Ende dieser Geschichte steht der Regenbogen und damit Gottes Zusage an den Menschen: Ich stehe zu dir, ich werde keine todbringende Flut mehr schicken. – Den Regenbogen als ein sichtbares Zeichen einer Brücke zwischen Gott und den Menschen, gebildet aus unterschiedlichen Farbbögen, zu verstehen; diesen Gedanken hatte ich, als ich folgenden Bibelvers in Jesaja 43,1 las: ‚So spricht der Herr, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!‘ In diesem Worten werden sechs unterschiedliche Bögen zwischen dem Ich Gottes und dem Dich des angesprochenen Menschen gespannt: ‚So spricht der Herr‘ – Gott spricht den Menschen an, er möchte Kontakt und Kommunikation mit ihm. ‚Der dich geschaffen hat‘ – erklärt mein ‚Woher komme ich?‘ Und impliziert die Antwort auf das ‚Warum bin ich?‘: Gott hat mich gewollt. Weiter geht es mit einem für unser Leben grundlegenden Zuspruch: ‚Fürchte dich nicht‘ – denn Furcht schränkt ein und lähmt. ‚Denn ich habe dich erlöst‘ – Gott möchte uns Belastendes und Lähmendes abnehmen, uns zu einem gelingenden Leben befreien. ‚Ich habe dich bei deinem Namen gerufen‘ – Gott spricht jeden Menschen an, kennt seinen Namen und seine Lebensgeschichte, weiß, wer wir sind. ‚Du bist mein‘ – In welcher Lebenssituation ich auch stehe, ich bin in Gottes Händen, ein von ihm gewolltes und geliebtes Geschöpf. – Nicht nur in diesem Bibelvers, sondern in den ganzen Bibel – im Alten wie im Neuen Testament – finden wir immer wieder die Ansprache eines hartnäckigen Gottes, der als Schöpfer seinen Geschöpfen nachgeht, sie anspricht und sie mit offenen Armen willkommen heißt, wenn sie den Weg zu ihm suchen. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dass Sie diese suchende Ansprache Gottes spüren und wahrnehmen, sie in der Natur, in Mitmenschen oder Worten finden und bejahen können. Diese Ansprache Gottes und sein Nachgehen hat mein Leben geleitet, geprägt und tröstet mich in schwierigen Lebenssituationen. Diese Erfahrungen wünsche ich Ihnen ebenfalls.

Mit herzlichen Grüßen
J.Ruhöfer

Evang.-Freikirchliche Gemeinde, Nordring 49-51
(Bild Regenbogen © czarny_bez)

Gottes geliebte Menschen

Liebe Leserin,
liebe Leser,

am 8. Mai hat die zweite Nacht der Kirchen in Griesheim stattgefunden; auf diese vielfältige und kreative Veranstaltung hatten sich die ökumenisch zusammenwirkenden christlichen Gemeinden als ihren Beitrag zu „850 Jahre Griesheim“ verständigt. Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde hat dies mit der Aktion „Gottes geliebte Menschen“ verbunden. Haben Sie etwas davon mitbekommen? Zu je zwei Terminen in unseren Gemeinderäumen und in der Stadt haben wir Menschen gebeten, sich fotografieren zu lassen. Die entstandenen Bilder haben wir zu einer Fotoausstellung zusammengetragen – 150 Bilder von Menschen in Griesheim! Unser Fotograf Gunnar Bremer, zugleich Regionalreferent unserer Freikirche, sagte uns voraus: „Das wird Euch verändern!“  Recht hatte er.Gottes geliebte Menschen
(Foto: privat)

Veränderung Nummer eins: Mal wieder seinen Mut zusammen zu nehmen, fremde Menschen anzusprechen, einzuladen, Bestandteil der Ausstellung für Griesheim zu werden. Haben Sie das schon mal gemacht – auf einem öffentlichen Platz fremde Menschen anzusprechen, einzuladen – und sei es zu einer solchen Kleinigkeit wie: ein Foto von sich machen zu lassen? Klar und zu verstehen auch, dass ein Vielfaches vom Ergebnis sich nicht ansprechen lassen will und fremde Ansprache eher als Zumutung ansieht. Erstaunlich aber, wie viele sich eben den Moment genommen haben – und weitere uns tiefen Einblick in ihr Leben gegeben haben: Die Seniorin, die neu in die Stadt kam und jetzt hier heimisch werden möchte; der coole Typ, der sich gerne zur Schau stellt und das auch so sagt; der Inter Mailand – Fan, der zu jedem Heimspiel kostenlos fahren und dort untergebracht werden kann; die etwas abgespannte Mutter, die sich über ein überraschendes Angebot von Fotos ihrer Kinder freut; der Radfahrer, der zunächst wegen ‚Zeitmangels‘ ablehnt und dann fast eine Stunde lang die Bitterkeiten seiner an Enttäuschung reichen Lebensgeschichte darlegte; der Mann, der gerade auf originelle Weise eine Jahre alte Schuld beglichen hatte und wie auf der Flucht schien; der Migrant, der sich sichtbar freute überhaupt mal angesprochen zu werden  – und, und und. Sie alle sind nun Bestandteil unserer Ausstellung und werden von uns überhaupt nicht mehr anonym wahrgenommen.

Veränderung Nummer zwei: Der Fotograf und Theologe Gunnar Bremer hat uns durch zwei themenorientierte Gottesdienste und zwei Themenabende auf teils amüsante, teils tiefgründige Weise neu dafür die Augen geöffnet, dass jeder Mensch ein von Gott geliebter Mensch ist – unabhängig von Herkunft, Geschichte, Aussehen, Status. „Gemeinsam ist man nicht mehr einsam“ oder „Gott, bin ich schön!“ – so lauteten etwa die Überschriften einzelner Veranstaltungen. Er hat uns und unsere Gäste ermutigt, einen neuen Blick auf uns selbst und andere zu richten, einen Blick von außen. Einen Blick aus der Richtung, die auch Gott einnehmen könnte: einen Blick der Freude, der Freundschaft, der Enttäuschung ohne Bitterkeit, der wohlwollenden Sorge, des Erkennens – der Liebe eben. Auch davon zeugen nun die 150 Fotos in unseren Gemeinderäumen im Nordring. Es hat uns hoffentlich – nein, ganz sicher – einen neuen Blick auf Mitmenschen gegeben, Mitmenschen, die wir vorher vielleicht kaum eines Blickes gewürdigt haben. Es hat etwas mit uns gemacht.

Die Erfahrung dieses Perspektivwechsels, diese neuen Blickes möchte ich Ihnen gerne weitergeben, Sie dazu ermutigen, einen neuen Blick auf die Menschen ihrer näheren und weiteren Umgebung zu wagen: wohlwollend, achtsam, mitfühlend, wenn es geht. Kurz gesagt: Mach’s wie Gott, schau neu hin! Das wird auch Sie verändern.

Peter Querbach
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Griesheim
(Die Foto-Ausstellung kann jeweils nach unseren Gottesdiensten (ca. 11:30-12:30 Uhr) besucht werden) 

Nehmt einander an!“

Liebe Leserin,
liebe Leser,

zunächst darf ich Ihnen ein gutes – und wenn Sie gestatten, auch ein gesegnetes – neues Jahr wünschen.

Im Bereich der evangelischen Kirchen und Gemeinschaften ist es üblich, ein neues Jahr unter eine „Losung“, also ein Motto zu stellen, das einem Bibelwort entnommen ist. Dafür gibt es alljährlich ein mehrstufiges Verfahren, das von der Herrnhuter Brüdergemeinde verantwortet wird. Für das Jahr 2015 ist ein Wort aus dem Brief des Paulus an die Römer ausgewählt worden: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ (Römer 15,7) Inhaltlich entstammt das Wort dem Bemühen, Christen mit jüdischer Prägung und anderer Hintergründe (damals so genannte Heiden) so mit einander zu verbinden, dass sie gemeinsam zu einem glaubwürdigen Zeugnis ihres Glaubens an Jesus Christus fähig werden.

Jahreslosung 2015Jede Zeit hat ihre eigenen Themen, Problemstellungen und Entwicklungsschwerpunkte. So dürfen wir natürlich danach fragen und suchen, welche Aktualität einer Losung wie der oben genannten zukommt. Wenn man bedenkt, dass der Prozess der Auswahl dieses Bibelwortes einige Zeit her ist, kann man der Herrnhuter Brüdergemeinde beziehungsweise den Verantwortlichen für die Auswahl einen prophetischen Zug nicht absprechen. Dazu gleich mehr. Schauen wir zunächst ganz praktisch auf diese Aufforderung „Nehmt einander an!“ und die mögliche Herausforderung für unser Leben.

„Nehmt einander an“ kann gelten für Situationen, in denen uns zunächst fremde Menschen in unsere Lebenszusammenhänge treten, zum Beispiel in Familie, Beruf und sonstigem persönlichen Umfeld. Weiterlesen

Macht der Glaube krank oder gesund?

Poster_macht_der_Glaube_krankDas Thema

Macht der Glaube krank oder gesund?

Statt Kirche Yoga, statt Weihrauch Räucherstäbchen und statt Religion Spiritualität? Sie verspricht Gesundheit, Glück, Erleuchtung. Doch aktuelle Studien zeigen auch Gefahren auf. Menschen, die sich selbst als spirituell und nicht religiös bezeichnen, entwickeln ebenfalls Ängste und Stresssymptome. Und: Auch Kirchen- und Gemeindestrukturen können krankhafte Prozesse auslösen oder fördern. Wie kommt das denn?

Prof. Dr. phil. Utsch
EZW-Referat Psychologische Aspekte neuer Religiosität, Krankheit und Heilung, Lebenshilfemarkt, Sondergemeinschaften

Weiter Infos können im Veranstaltungsflyer gefunden werden.

Islam – Was geht uns das an?

Islam - Was geht mich das an?Das Thema an zwei Abenden

Gottes- und Menschenbild:
Gibt es Verbindendes zum Christentum? Was unterscheidet uns?

5 Säulen und mehr: Was im Leben der Gläubigen wichtig ist.

„Mainstream“: Gibt es einheitliche theologische Linien? Welche theologische Autorität kann ernsthaft diskutiert werden?

Mutationen: Ob christlicher Fundamentalismus oder fanatischer Islamismus – Fehlbildungen gibt es überall.

Ablauf
1. Abend Freitag, 13. März 2015
2. Abend Freitag, 20. März 2015
jeweils ab 19:30 Uhr Vortrag und Diskussion
 anschließend kleiner Imbiss

Weiter Infos können im Veranstaltungsflyer gefunden werden.

Hinweis: Die Predigt am 15. März, mit Text aus Lukas 22, 31-34, wird sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen.

Als Gott den Urknall hörte.

Als Gott den Urknall hörteDas Thema

Als Gott den Urknall hörte – Die biblischen Schöpfungsberichte
und die moderne Naturwissenschaft.

Professor Dr. Eckhard von Nordheim ist evangelischer Theologe und lehrte an der Justus-Liebig-Universität Gießen Altes Testament. Er hat sich mit neusten Erkenntnissen der Astrophysik auseinander gesetzt, unter anderem mit Forschungsergebnissen der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Die Konfrontation der naturwissenschaftlichen Sicht mit den biblischen Schöpfungsberichten verspricht einige Spannung.
Eckhard von Nordheim wird durch den Abend leiten, seine Sicht darlegen und zur Diskussion stellen.

Weiter Infos können im Veranstaltungsflyer gefunden werden.