Islam – Was geht uns das an?

Islam - Was geht mich das an?Das Thema an zwei Abenden

Gottes- und Menschenbild:
Gibt es Verbindendes zum Christentum? Was unterscheidet uns?

5 Säulen und mehr: Was im Leben der Gläubigen wichtig ist.

„Mainstream“: Gibt es einheitliche theologische Linien? Welche theologische Autorität kann ernsthaft diskutiert werden?

Mutationen: Ob christlicher Fundamentalismus oder fanatischer Islamismus – Fehlbildungen gibt es überall.

Ablauf
1. Abend Freitag, 13. März 2015
2. Abend Freitag, 20. März 2015
jeweils ab 19:30 Uhr Vortrag und Diskussion
 anschließend kleiner Imbiss

Weiter Infos können im Veranstaltungsflyer gefunden werden.

Hinweis: Die Predigt am 15. März, mit Text aus Lukas 22, 31-34, wird sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen.

Als Gott den Urknall hörte.

Als Gott den Urknall hörteDas Thema

Als Gott den Urknall hörte – Die biblischen Schöpfungsberichte
und die moderne Naturwissenschaft.

Professor Dr. Eckhard von Nordheim ist evangelischer Theologe und lehrte an der Justus-Liebig-Universität Gießen Altes Testament. Er hat sich mit neusten Erkenntnissen der Astrophysik auseinander gesetzt, unter anderem mit Forschungsergebnissen der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Die Konfrontation der naturwissenschaftlichen Sicht mit den biblischen Schöpfungsberichten verspricht einige Spannung.
Eckhard von Nordheim wird durch den Abend leiten, seine Sicht darlegen und zur Diskussion stellen.

Weiter Infos können im Veranstaltungsflyer gefunden werden.

Zwischen brennen und ausbrennen – wenn die Seele müde wird

Plakat_Inspirin_BurnoutDas Thema:

Von der Lust und der Last
Burnout-Gefährdete sind oft vielseitig begabte Menschen, die über eine ausgeprägte soziale Intelligenz verfügen. Es sind Menschen, die gerne und leidenschaftlich arbeiten. Sie wollen ihre Sache gut machen und mit dem Ergebnis zufrieden sein, kommen irgendwann an Ihre Grenzen und geraten stressbedingt in den Strudel eines Burnouts.

Die geistliche Dimension
Welche Rolle kann da dem Glauben zukommen, um diese innere Verunsicherung auszuhalten? Was bedeutet das für das Arbeiten und Miteinander in der Gemeinde?

Wie die Seele wieder zu atmen beginnt
Herr Prof. Dr. Heyl zeigt Wege aus der Burnout-Falle auf, gewährt einen Einblick in den eigenen Alltag, berichtet wie der Glaube immer neu trägt.

Weiter Infos können im Veranstaltungsflyer gefunden werden.

Betrachtung Kreuzweg (Karfreitag)

Matthäus 27, 50-54

Doch Jesus schrie noch einmal laut auf und starb. Da zerriss der Vorhang vor dem Allerheiligsten im Tempel von oben bis unten. Die Erde bebte, Felsen spalteten sich und Gräber brachen auf. Viele Tote aus dem Volk Gottes wurden auferweckt und verließen ihre Gräber. Später, als Jesus vom Tod auferweckt worden war, kamen sie in die Heilige Stadt und wurden dort von vielen Leuten gesehen. Als der römische Hauptmann und die Soldaten, die Jesus bewachten, das Erdbeben und alles andere miterlebten, erschraken sie sehr und sagten: »Er war wirklich Gottes Sohn!«

Kreuzweg in Otranto (Italien)

(Fotos: © Dieter Schütz / PIXELIO) – Slideshow 12 Bilder – Reihenfolge der Bilder nicht original.

Es waren auch viele Frauen da, die alles aus der Ferne beobachteten. Sie waren Jesus seit der Zeit seines Wirkens in Galiläa gefolgt und hatten für ihn gesorgt; darunter waren Maria aus Magdala, Maria, die Mutter von Jakobus und Josef, sowie die Mutter der beiden Söhne von Zebedäus.

Jesus wird ins Grab gelegt
Am Abend kam ein reicher Mann aus Arimathäa; er hieß Josef und war gleichfalls ein Jünger von Jesus geworden. Er ging zu Pilatus und bat ihn, den Leichnam von Jesus freizugeben. Da befahl Pilatus, ihn auszuliefern. Josef nahm den Toten, wickelte ihn in ein neues Leinentuch und legte ihn in sein eigenes Grab, das in einen Felsen gehauen und noch unbenutzt war. Dann rollte er einen schweren Stein vor den Grabeingang und ging fort. Maria aus Magdala und die andere Maria blieben dort und setzten sich dem Grab gegenüber nieder.
(© Bibeltext aus der Gute Nachricht Bibel)

Zweiteiliges Seminar mit PD Dr. Martin Pöttner


Seminar EFG-Griesheim
Der Gewaltsame Tod Jesu – Ein Opfer?

Die gewaltsame und grausame, mit Folter angereicherte Hinrichtung durch den römischen Staat wird im Neuen Testament selten als Opfer verstanden (z.B. im Hebräerbrief), hin und wieder als Sühne (Römerbrief, Matthäusevangelium). Häufiger ist das Verständnis als Sklaventod (Markusevangelium) oder als törichte / rettende Weisheit (1. Korintherbrief). Im Johannesevangelium wird das Verständnis dieses gewaltsamen Todes als Liebesgeschehen entfaltet, das Gott selbst betrifft…

Am 31.01. und 14.02.2014 jeweils 19:30 Uhr in den Räumen der Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Griesheim, Nordring 51 – 53, 64347 Griesheim.

Weiter Informationen zum zweiteiligen Seminar mit PD Dr. Martin Pöttner sind hier Veranstaltungsflyer zu finden.

Gottes geliebte Menschen in Griesheim

Flyer zur Fotoaktion “Gottes geliebte Kinder”. 

Alle Termine sind in unserem Terminkalender (rechts bzw. ganz unten) zu finden.

Allianzgebetswoche 2014

Termine für die Allianzgebetswoche 2014 in Griesheim (Beginn jeweils 19:30 Uhr):

  • 12.1. Luthergemeinde, Pfarrgasse 2 – Eröffnungsabend der Allianzgebetswoche – (Pfr. T. Herrmann und Pfr. Müller)
  • 15.1. Heilig Kreuz-Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 58 – (Dr. Reynders)
  • 17.1. Christengemeinde, Wilhelm-Leuschner-Str. 104 – (Peter Querbach)

Titel der Woche ist “Mit Geist und Mut”

„Mache dich auf, werde licht!“

Liebe Leserin,
liebe Leser,

auch wenn ich nun schon einige Erfahrung im Auf und Ab der Jahreszeiten habe, gestehe ich, dass mir die Dunkelheit zum Ende des Jahres gar nicht behagt. Klar, für Berufstätige Adventskranzist es in dieser Zeit völlig normal, morgens im Dunkeln aus dem Haus zu gehen – und viele kommen erst im Dunkeln wieder nach Hause zurück. Merkwürdig: In jedem Jahr staune ich neu, wie früh sich in der ohnehin schon grauen Tristesse der Tag neigt. Sicher, wir haben gelernt, das zu überspielen, wie so vieles. Wird es dunkel, dann machen wir eben Licht. Und was für Lichter machen wir da: In den Büros und Produktionsstätten ist es, wenn es sein soll, Tag und Nacht „taghell“, dafür sorgen schon die Arbeitsschutzvorschriften. Sportveranstaltungen, die für Fernsehübertragungen geeignet sein sollen, sind so hell erleuchtet, dass man ihren Lichtkegel weithin wahrnehmen kann. In unseren Wohnungen sorgen wir für die gewünschte Stimmung mit den unterschiedlichsten Lichteffekten. Ein Schaltimpuls genügt. Städte und Gemeinden, die wegen knapper Kassen zum Energiesparen gezwungen sind, kämpfen mit intelligenten Steuerungen um jede Minute, in der die Straßenbeleuchtung noch nicht zum Einsatz kommen muss – aber dann wird im Zusammenspiel mit Leuchtreklamen, Scheinwerfern und Hausbeleuchtungen ein „Lichtrausch“ daraus! Dabei verbreiten die Minuten vor dem Einschalten und nach dem Ausschalten der möglichst knapp gehaltenen Straßenbeleuchtung für mich immer eine ganz besondere Stimmung.
Ähnlich ist es wohl auch den Menschen zu Zeiten gegangen, in denen der Prophet Jesaja einen Weckruf ausstieß: „Mache dich auf, werde licht!“ Zu diesen Zeiten fürchteten Menschen noch, die Sonne könnte am nächsten Morgen eventuell nicht mehr aufgehen, weil sie sich ihrer Vorstellung schlafen legte. Und die stockdunkle Nacht der Städte und Dörfer, durch wenige Kerzen und Fackeln in den Häusern erhellt, erst recht die Dunkelheit außerhalb der Ortschaften war vermutlich wirklich furchterregend. Selbst einen Weg zu finden und auf ihm zu bleiben war da schon schwierig und mit nicht wenigen Gefahren verbunden.
In eine außerordentliche Dunkelheitserfahrung tönt der Ruf des Propheten: „Mache dich auf, werde licht!“ Nach Krieg und Verschleppung hatten die Heimgekehrten gehofft, mit ihrem Land würde es nun schnell wieder aufwärts gehen. Doch es folgten Zeiten weiterer Gefahren, harter Arbeit und Frustration. Sehnen Sie nicht auch gelegentlich das sprichwörtliche „Licht am Ende des Tunnels“ herbei – vielleicht gerade zu dieser Zeit, in der es auch äußerlich dunkel ist, wo die „Jahresendrallyes“ für Viele nur Stress, Hetze und oft alles andere als vorweihnachtlich-freundliche Zuwendung sind?Weihnachtschmuck
„Mache dich auf, werde licht!“ ruft der Prophet – und er fügt eine ganz ungewöhnliche, ja unglaubliche Vision des Heils und Wohlergehens und der Bewunderung dieses Wohlstands an. Er geht sogar so weit zu behaupten, vor lauter Licht brauche man keine Sonne und keinen Mond mehr! Und dabei schlägt er keine zeitliche Brücke über zweieinhalbtausend Jahre, meint er nicht die Aussicht auf eine Zivilisation wie die des 21. Jahrhunderts. Seine Vorstellung ist, dass die unglaublich licht- und heilvolle Zeit quasi von außen auf die Menschen zufalle. An eine solche Möglichkeit, dass Licht und Heil von außen auf sie zukommen könne, glauben auch heute noch viele Menschen. Sie bereiten sich darauf vor, zünden nicht nur Kerzen für äußere Lichter an, sie ändern auch ihre innere Einstellung. Sie leben gleichsam diese Aufforderung: „Mache dich auf, werde licht!“ Warum? Der Prophet gibt die Antwort: „Weil dein Licht kommt!“
Ach ja: Sie lesen die unglaubliche Vision im 60. Kapitel des Jesajabuchs. Das lässt sich auch leicht im Internet finden. Ich wünsche Ihnen erhellende Adventswochen – und dann eine weihnachtliche Lichterfahrung!

Peter Querbach / Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Griesheim