Gottesdienst am 19. Nov. um 17 Uhr

Predigt: Parvis Rahbarnia
Moderation: Burkhard Hanke
Predigttext: Apg 12,1-17
Predigtthema: Die Befreiung des Petrus aus dem Gefängnis – Gott erinnert uns in der tiefsten Depression und Gefangenschaft an unsere eigentliche Lebensbestimmung als Kinder Gottes – an ein Leben wie ein Engel voller Licht, mit Flügeln und in Freiheit. 

Zu unseren Gottesdiensten sonntags um 17:00 Uhr ist jeder herzlich willkommen!

Apostelgeschichte 12,1-17 (Gute Nachricht Bibel, revidierte Fassung, durchgesehene Fassung, (c) 2000 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. www.die-bibel.de)

Jakobus wird hingerichtet, Petrus gefangen genommen
1 Um diese Zeit ließ König Herodes verschiedene Mitglieder der Gemeinde von Jerusalem festnehmen und schwer misshandeln. 2 Jakobus, den Bruder von Johannes, ließ er enthaupten. 3 Als er merkte, dass dies den Juden gefiel, ging er noch einen Schritt weiter und ließ auch Petrus gefangen nehmen – gerade in den Tagen des Passafestes*. 4 Petrus wurde ins Gefängnis gebracht; zu seiner Bewachung wurden vier Gruppen zu je vier Soldaten abgestellt, die einander ablösen sollten. Herodes wollte ihm nach dem Fest vor allem Volk den Prozess machen.
5 So saß Petrus also streng bewacht im Gefängnis. Die Gemeinde aber betete Tag und Nacht inständig für ihn zu Gott.

Petrus wird aus dem Gefängnis befreit
6 In der Nacht, bevor Herodes ihn vor Gericht stellen wollte, schlief Petrus zwischen zwei der Wachsoldaten, mit Ketten an sie gefesselt. Vor der Tür der Zelle waren die zwei anderen als Wachtposten aufgestellt. 7 Plötzlich stand da der Engel* des Herrn, und die ganze Zelle war von strahlendem Licht erfüllt. Der Engel weckte Petrus durch einen Stoß in die Seite und sagte: »Schnell, steh auf!« Da fielen Petrus die Ketten von den Händen. 8 Der Engel sagte: »Leg den Gürtel um und zieh die Sandalen an!« Petrus tat es, und der Engel sagte: »Wirf dir den Mantel um und komm mit!« 9 Petrus folgte ihm nach draußen. Er wusste nicht, dass es Wirklichkeit war, was er da mit dem Engel erlebte; er meinte, er hätte eine Vision. 10 Sie kamen ungehindert am ersten der Wachtposten vorbei, ebenso am zweiten, und standen schließlich vor dem eisernen Tor, das in die Stadt führte. Das Tor öffnete sich von selbst. Sie traten hinaus und gingen die Straße entlang, doch als Petrus in die nächste einbog, war der Engel plötzlich verschwunden. 11 Als Petrus zu sich kam, sagte er: »Es ist also wirklich wahr! Der Herr hat seinen Engel geschickt, um mich vor Herodes zu retten und vor dem zu bewahren, was das jüdische Volk sich erhofft hat!«
12 Als ihm das klar geworden war, ging er zu dem Haus, das Maria gehörte, der Mutter von Johannes mit dem Beinamen Markus. Dort waren viele Christen versammelt und beteten immer noch für seine Freilassung. 13 Petrus klopfte an das Hoftor, und die Dienerin Rhode kam, um zu hören, wer draußen sei. 14 Als sie Petrus an der Stimme erkannte, vergaß sie vor Freude, das Tor zu öffnen; sie rannte ins Haus und meldete, Petrus stehe draußen. 15 »Du bist nicht ganz bei Verstand!«, sagten die im Haus. Und als Rhode darauf bestand, meinten sie: »Das ist sein Schutzengel*!« 16 Petrus aber klopfte und klopfte, bis sie schließlich aufmachten. Als sie ihn sahen, gerieten sie außer sich. 17 Er bat mit einer Handbewegung um Ruhe und erklärte ihnen, wie ihn Gott aus dem Gefängnis befreit hatte. »Berichtet das Jakobus und allen anderen Brüdern und Schwestern!«, sagte er. Dann verließ er Jerusalem.

Herzlich willkommen

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Wir sind eine kleine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, zu der sich Menschen aus Griesheim und einem Umkreis von ca. 20 Kilometern halten. Das Zentrum unserer Aktivitäten ist der Gottesdienst, der sonntags um 18 Uhr stattfindet. Parallel dazu findet einmal im Monat der Kindergottesdienst statt, außerdem gibt es eine Spielmöglichkeit für Kleinkinder.  Weiterlesen

Islam – Was geht uns das an?

Islam - Was geht mich das an?Das Thema an zwei Abenden

Gottes- und Menschenbild:
Gibt es Verbindendes zum Christentum? Was unterscheidet uns?

5 Säulen und mehr: Was im Leben der Gläubigen wichtig ist.

„Mainstream“: Gibt es einheitliche theologische Linien? Welche theologische Autorität kann ernsthaft diskutiert werden?

Mutationen: Ob christlicher Fundamentalismus oder fanatischer Islamismus – Fehlbildungen gibt es überall.

Ablauf
1. Abend Freitag, 13. März 2015
2. Abend Freitag, 20. März 2015
jeweils ab 19:30 Uhr Vortrag und Diskussion
 anschließend kleiner Imbiss

Weiter Infos können im Veranstaltungsflyer gefunden werden.

Hinweis: Die Predigt am 15. März, mit Text aus Lukas 22, 31-34, wird sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen.

„Mache dich auf, werde licht!“

Liebe Leserin,
liebe Leser,

auch wenn ich nun schon einige Erfahrung im Auf und Ab der Jahreszeiten habe, gestehe ich, dass mir die Dunkelheit zum Ende des Jahres gar nicht behagt. Klar, für Berufstätige Adventskranzist es in dieser Zeit völlig normal, morgens im Dunkeln aus dem Haus zu gehen – und viele kommen erst im Dunkeln wieder nach Hause zurück. Merkwürdig: In jedem Jahr staune ich neu, wie früh sich in der ohnehin schon grauen Tristesse der Tag neigt. Sicher, wir haben gelernt, das zu überspielen, wie so vieles. Wird es dunkel, dann machen wir eben Licht. Und was für Lichter machen wir da: In den Büros und Produktionsstätten ist es, wenn es sein soll, Tag und Nacht „taghell“, dafür sorgen schon die Arbeitsschutzvorschriften. Sportveranstaltungen, die für Fernsehübertragungen geeignet sein sollen, sind so hell erleuchtet, dass man ihren Lichtkegel weithin wahrnehmen kann. In unseren Wohnungen sorgen wir für die gewünschte Stimmung mit den unterschiedlichsten Lichteffekten. Ein Schaltimpuls genügt. Städte und Gemeinden, die wegen knapper Kassen zum Energiesparen gezwungen sind, kämpfen mit intelligenten Steuerungen um jede Minute, in der die Straßenbeleuchtung noch nicht zum Einsatz kommen muss – aber dann wird im Zusammenspiel mit Leuchtreklamen, Scheinwerfern und Hausbeleuchtungen ein „Lichtrausch“ daraus! Dabei verbreiten die Minuten vor dem Einschalten und nach dem Ausschalten der möglichst knapp gehaltenen Straßenbeleuchtung für mich immer eine ganz besondere Stimmung.
Ähnlich ist es wohl auch den Menschen zu Zeiten gegangen, in denen der Prophet Jesaja einen Weckruf ausstieß: „Mache dich auf, werde licht!“ Zu diesen Zeiten fürchteten Menschen noch, die Sonne könnte am nächsten Morgen eventuell nicht mehr aufgehen, weil sie sich ihrer Vorstellung schlafen legte. Und die stockdunkle Nacht der Städte und Dörfer, durch wenige Kerzen und Fackeln in den Häusern erhellt, erst recht die Dunkelheit außerhalb der Ortschaften war vermutlich wirklich furchterregend. Selbst einen Weg zu finden und auf ihm zu bleiben war da schon schwierig und mit nicht wenigen Gefahren verbunden.
In eine außerordentliche Dunkelheitserfahrung tönt der Ruf des Propheten: „Mache dich auf, werde licht!“ Nach Krieg und Verschleppung hatten die Heimgekehrten gehofft, mit ihrem Land würde es nun schnell wieder aufwärts gehen. Doch es folgten Zeiten weiterer Gefahren, harter Arbeit und Frustration. Sehnen Sie nicht auch gelegentlich das sprichwörtliche „Licht am Ende des Tunnels“ herbei – vielleicht gerade zu dieser Zeit, in der es auch äußerlich dunkel ist, wo die „Jahresendrallyes“ für Viele nur Stress, Hetze und oft alles andere als vorweihnachtlich-freundliche Zuwendung sind?Weihnachtschmuck
„Mache dich auf, werde licht!“ ruft der Prophet – und er fügt eine ganz ungewöhnliche, ja unglaubliche Vision des Heils und Wohlergehens und der Bewunderung dieses Wohlstands an. Er geht sogar so weit zu behaupten, vor lauter Licht brauche man keine Sonne und keinen Mond mehr! Und dabei schlägt er keine zeitliche Brücke über zweieinhalbtausend Jahre, meint er nicht die Aussicht auf eine Zivilisation wie die des 21. Jahrhunderts. Seine Vorstellung ist, dass die unglaublich licht- und heilvolle Zeit quasi von außen auf die Menschen zufalle. An eine solche Möglichkeit, dass Licht und Heil von außen auf sie zukommen könne, glauben auch heute noch viele Menschen. Sie bereiten sich darauf vor, zünden nicht nur Kerzen für äußere Lichter an, sie ändern auch ihre innere Einstellung. Sie leben gleichsam diese Aufforderung: „Mache dich auf, werde licht!“ Warum? Der Prophet gibt die Antwort: „Weil dein Licht kommt!“
Ach ja: Sie lesen die unglaubliche Vision im 60. Kapitel des Jesajabuchs. Das lässt sich auch leicht im Internet finden. Ich wünsche Ihnen erhellende Adventswochen – und dann eine weihnachtliche Lichterfahrung!

Peter Querbach / Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Griesheim

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Gebetswoche in Griesheim

Gebetswoche Griesheim 2013